der Allergie-Pricktest
mit dem Allergie-Pricktest erfassen wir sogenannte Inhalationsallergien. Darunter fallen z.B. die Hausstaubmilbenallergie, die Pollenallergie (Heuschnupfen) und die Tierhaarallergie als die häufigsten Formen dieser Allergieart.
der Allergie-Scratchtest
mit diesem Testverfahren können wir z.B. die Haare Ihres eigenen Haustieres testen, um festzustellen, ob Ihr Kind darauf allergisch reagiert. der Allergie-Reibetest
hierbei wird das Verdachtsallergen auf die Haut aufgerieben ( z.B. bei bestimmten Nahrungsmitteln), um eine allergische Reaktion hervorzurufen.
das Prick-to-Prick-Testverfahren
ebenfalls ein Testverfahren zur Untersuchung von Nahrungsmittelallergien.
der Allergie-Patchtest
bei diesen Testverfahren handelt es sich nicht um die Diagnostik von Inhalationsallergenen, sondern um sogenannte Kontaktallergien, wie sie z.B. beim Modeschmuck auftreten können.
die nasale Provokation
hierbei wird das Verdachtsallergen auf die Nasenschleimhaut aufgetropft. Kommt es zu einer allergischen Reaktion, wird die Schleimhaut der Nase anschwellen, vermehrt Schleim produzieren und die Nasenatmung behindern.
Therapie
Ein wesentlicher Baustein der Behandlung allergologischer Erkrankungen ist die sogenannte spezifische Immuntherapie. Bei dieser Behandlung wird dem Patienten das Allergen, auf das er allergisch reagiert und das für seine Beschwerden maßgeblich verantwortlich ist, in steigender Menge unter die Haut gespritzt. Dadurch erreichen wir, dass der betroffene Mensch bei Kontakt mit dem Allergen dieses zunehmend besser verträgt. Selbstverständlich gehören die ausführliche Beratung und die Koordination symptomatischer Behandlungen ebenfalls zu unserem Leistungsangebot.
Die Lungenheilkunde für Kinder und Jugendliche:
Es ist leider eine Tatsache, dass Erkrankungen der Atemwege im Kindes- und Jugendalter ständig zunehmen. Das Asthma brochiale ist inzwischen die häufigste chronische Erkrankung in dieser Altergruppe. Bei einem Kind, das länger als sechs Wochen hustet oder das innerhalb eines viertel Jahres drei Atemstörungen hatte, die mit einer Verengung der Bronchien einhergingen, muss ein Asthma bronchiale ausgeschlossen werden.
die Spirometrie
Die Spirometrie ist die einfachste Form der Lungenfunktionsuntersuchung, um festzustellen, ob es Störungen bei der Ein- oder Ausatmung der Betroffenen gibt.
der Bronchospasmolysetest
Bei diesem Testverfahren wird festgestellt, ob eine Verengung der Bronchien im Sinne eines Asthma bronchiale vorliegt.
die unspezifische bronchiale Provokation
Diese Untersuchungsmethode wird angewandt, um festzustellen, ob das Bronchialsystem des Patienten auf unspezifische Reize, wie z.B. Tabakrauch, kalte Luft mit einer Entzündung reagiert.
die Laufbelastung
Einige Menschen leiden unter einer Einengung der Bronchien bei körperlicher Anstrengung. Mit diesem Testverfahren können wir diese Form der bronchialen Überempfindlichkeit nachweisen.
die Bodyplethysmographie
Die Bodyplethysmographie ist die genaueste Form der Lungenfunktionsuntersuchung.
Zu allen Lungenfunktionsuntersuchungen gehört selbstverständlich die Bestimmung des Sauerstoffgehaltes im Blut.
der Schweißtest
Zum Ausschluss der Mukoviscidose (cystische Fibrose) führen wir den sogenannten Schweißtest durch.
Die für die gesamte Diagnostik notwendigen Blutuntersuchungen werden von uns koordiniert.
Nicht zuletzt werden von uns Asthmaschulungen für die betroffenen Kinder und Jugendliche und ihre Eltern ambulant angeboten. Ein von uns entwickeltes Schulungsprogramm wurde von der Arbeitgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter zertifiziert und wird seit zehn Jahren erfolgreich mit einem interdisziplinären Team aus Krankengymnastin, Sozialpädagogin, Psychologen und Kinderarzt durchgeführt.
Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den Jugendlichen: Die Sprechzeiten sind den besonderen Anforderungen dieses Alters angepasst.
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